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Mitten in Wiesbaden: Die AWO ist mit vielfältigen Angeboten für jede Lebensphase an Ihrer Seite

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Die bewegte Reise der AWO Wiesbaden von 1922 bis heute

Ein Jahrhundert Menschlichkeit: Die Geschichte der AWO Wiesbaden

Geschichte wird nicht nur geschrieben, sondern auch gelebt. Seit über 100 Jahren ist die Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden mehr als nur ein Wohlfahrtsverband – sie ist das schlagende Herz einer solidarischen Gemeinschaft. Von den mutigen Anfängen in der Weimarer Republik über den mühsamen Wiederaufbau bis hin zur modernen sozialen Infrastruktur unserer Stadt: Unsere Timeline nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Jahrzehnte. Entdecken Sie die Meilensteine, Schicksale und Werte, die uns seit jeher antreiben: Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

 

AWO Geschichte Wiesbaden: Unsere Chronik vom Helfen und Handeln

1919

Wie entstand die Arbeiterwohlfahrt? Die Wurzeln von 1919

Am 13. Dezember 1919 legte Marie Juchacz den Grundstein für eine der heute bedeutendsten Wohlfahrtsorganisationen Deutschlands. In einer Zeit tiefer Not nach dem Ersten Weltkrieg forderte sie: „Selbsthilfe durch Solidarität statt Almosen.“

Als erste Frau, die vor der Weimarer Nationalversammlung sprach, prägte sie das soziale Denken ihrer Zeit nachhaltig. Die AWO entstand als Selbsthilfeorganisation der Arbeiterschaft mit dem Ziel, moderne Fürsorge mit den Werten Freiheit, Gerechtigkeit und Toleranz zu verbinden – ein Fundament, das bis heute jede Einrichtung trägt

Soziale Verantwortung in der Kurstadt: Gründung der AWO Wiesbaden

Echte Solidarität kennt zwar kein Alter, hat aber einen Ursprung. In Wiesbaden begann diese Reise im Dezember 1922, als Philipp Holl in einer Zeit massiver sozialer Umbrüche den ersten Ortsausschuss der Arbeiterwohlfahrt ins Leben rief.

Was mit der Vision begann, Hunger und Not durch organisierte Selbsthilfe zu lindern, hat sich zu einem tragenden sozialen Netzwerk entwickelt. Heute, über 100 Jahre später, ist die AWO ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Wiesbaden.

1922

1946

Wiederaufbau der AWO Wiesbaden nach 1945: Philipp Holl & Moritz Lang

Unmittelbar nach Kriegsende nahmen mutige Pioniere wie der spätere Oberbürgermeister Philipp Holl (Kommissarisch) und Moritz Lang die soziale Arbeit wieder auf. Inmitten von Trümmern organisierten sie Schulspeisungen und Nähstuben und schufen somit erste konkrete Hilfen im Alltag der Menschen.

Die offizielle Wiedergründung des AWO-Kreisverbands Wiesbaden im Jahr 1946 steht bis heute als Symbol für den sozialen Neuanfang der Stadt.

Die Entwicklung der AWO Wiesbaden zur modernen sozialen Einrichtung

In den Jahrzehnten des Wirtschaftswunders erlebte die AWO Wiesbaden ein rasantes Wachstum. Der Fokus erweiterte sich und die ersten professionellen Seniorenzentren und Kindertagesstätten entstanden. So entwickelte sich aus der reinen Nothilfe ein moderner Dienstleister, der die soziale Landkarte Wiesbadens entscheidend prägte.

60er/70er

90er/2000er

Moderne Pflege und soziale Vielfalt: Die AWO Wiesbaden

Mit der Einführung neuer Pflegestandards und der Erweiterung um die Bereiche Migrationsberatung und Jugendhilfe passte sich die AWO den Herausforderungen der modernen Gesellschaft an. Heute ist sie mit ihren zahlreichen Einrichtungen und hunderten Mitarbeitern eine der tragenden Säulen der sozialen Infrastruktur der Landeshauptstadt.

Herausfordernde Zeiten: Transparenz und Mut zum Neuanfang

Keine Geschichte ist ohne Brüche. In der Folge der AWO-Affäre, die Ende 2019 öffentlich wurde, geriet der AWO-Kreisverband Wiesbaden in eine schwere finanzielle Krise. Diese mündete im November 2020 in die Beantragung eines Insolvenzverfahrens.

Mit der Ernennung einer neuen Führung wurde ein umfassender Sanierungsprozess eingeleitet, um die sozialen Dienste für die Menschen in Wiesbaden zu sichern. Es war eine Zeit harter Entscheidungen, in der sich die Organisation bewusst auf ihre Kernwerte Ehrlichkeit und Verantwortung besann.

2019

2026

AWO Wiesbaden 2026: Ein starker Partner für die Landeshauptstadt

Aus der Krise ist eine modernisierte AWO Wiesbaden hervorgegangen, die heute stabiler denn je dasteht. Beim 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2022 wurde nicht nur die Vergangenheit gefeiert, sondern auch der Blick fest nach vorne gerichtet.

Heute, im Jahr 2026, stehen wir für höchste Professionalität in der Pflege, für innovative Konzepte in der Kinderbetreuung und für eine transparente Verbandsführung. Wir haben bewiesen, dass Solidarität auch bedeutet, sich selbst neu zu erfinden, um für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ein verlässlicher Anker zu bleiben.

Wiesbaden Innenstadt an der Staatskanzlei im Herbst

 

100%
Soziale Stärke für Wiesbaden

Ein Pärchen auf einer Park Sitzbank in Wiesbaden

Die Geschichte der AWO Wiesbaden: Ein Fundament für das Wiesbaden von morgen

Unsere Historie ist kein verstaubtes Archiv, sondern ein lebendiger Beweis für Widerstandskraft und gelebte Solidarität. Von den Anfängen über die großen Meilensteine bis zur erfolgreichen Neuausrichtung im Jahr 2026 – jeder Moment hat uns geformt, um heute die soziale Stütze zu sein, die unsere Stadt verdient. Wir blicken zurück, um mit gewonnener Klarheit und voller Kraft nach vorne zu schauen.

Werte, die Generationen tragen

Seit über 100 Jahren leben wir die Werte Solidarität, Toleranz und Gerechtigkeit unerschütterlich als tägliches Versprechen an die Menschen in unserer Region.

Ein starkes lokales Netzwerk

Als einer der größten sozialen Träger der Landeshauptstadt sind wir fest verwurzelt und ein verlässlicher Anker für alle Generationen.

Kompetenz aus Erfahrung

Auf Basis unserer Erfahrungen haben wir eine hochprofessionelle Struktur entwickelt, die tiefes Fachwissen mit moderner, transparenter Führung vereint.

Visionen für ein soziales Morgen

Wir gestalten die soziale Zukunft Wiesbadens aktiv mit, indem wir mutige Innovationen und die Bedürfnisse der Bürger in den Mittelpunkt stellen.