Mitgliederversammlung des Kreisverbandes votiert für erfahrene Politikerin
WIESBADEN, 29. September 2025. – Nadine Ruf heißt die neue Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden. Die erfahrene Politikerin komplettiert somit die rein weibliche Vorstandsspitze, zu der weiterhin Johanna Domann-Hessenauer und Christa Enders als stellvertretende Vorsitzende zählen. Alle weiteren Vorstandsmitglieder bleiben ebenfalls im Amt. Die Wahl war der wichtigste Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung am 25. September.
„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe im Ehrenamt, die eine große Verantwortung bedeutet“, sagt die frisch gewählte Vorsitzende und fügt an: „Die AWO Wiesbaden ist ein Verband der freien Wohlfahrtspflege, dennoch mit 14 Einrichtungen wie ein mittelständisches Unternehmen zu führen. Zugleich bin ich überzeugt, dass wir ein sehr gutes Team im Vorstand und in der Geschäftsstelle haben, um die Geschicke des Verbandes, der wieder auf soliden finanziellen Füßen steht, weiterhin in eine positive Zukunft zu lenken.“
Sozialpolitik in der DNA: Die neue Vorsitzende im Porträt
Nadine Ruf ist von Hause aus Diplom-Betriebswirtin, die 47-Jährige ist im politischen Wiesbaden fest verankert. Rund 20 Jahre lang war sie Stadtverordnete, Sozialpolitik gehört zu ihrer DNA. Zuletzt gehörte sie als Mitglied der SPD-Fraktion dem Deutschen Bundestag an. Vor dem Wechsel ins politische Berlin war sie Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen.
Die beiden Stellvertreterinnen Johanna Domann-Hessenauer und Christa Enders, die bereits seit 2024 beziehungsweise 2022 im Amt sind, gratulierten der neuen Vorsitzenden herzlich: „Wir freuen uns, nun gemeinsam mit Nadine Ruf den Zukunftskurs der AWO Wiesbaden zu gestalten und sind überzeugt, dass sie frischen Wind und innovative Impulse in den Kreisverband einbringen wird.“
Zukunftskurs und erste Amtshandlungen
Tatsächlich hat die 47-Jährige bereits Ideen: „Ein besonderes Anliegen sind mir – nicht nur als Mutter von drei Kindern – unterstützende Angebote für Familien. Aber selbstverständlich werde ich konkrete Vorschläge zunächst mit meinen Kolleginnen und Kollegen besprechen.“ Die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich sei nicht hinnehmbar und die AWO Wiesbaden müsse „gemeinsam mit anderen Trägern ihre Stimme zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen lauter denn je erheben.“
Bereits wenige Minuten nach ihrer Wahl übernahm die neue Vorsitzende ihre erste Aufgabe: Im Rahmen der Mitgliederversammlung ehrte sie die langjährigen Mitglieder Felix Gabor (30 Jahre), Andrea Handschuh und Jenny Fischer (jeweils 25 Jahre).
Mit Nadine Ruf gewinnt die AWO Wiesbaden eine profilierte Stimme, die sowohl betriebswirtschaftliches Know-how als auch tiefe politische Erfahrung vereint. Wir freuen uns auf die Impulse, die sie für die soziale Gerechtigkeit in unserer Stadt setzen wird. Herzlich willkommen an der Spitze des Kreisverbandes!

