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Pressemitteilung Besserungsquote

Positive Nachrichten für Mitarbeitende: Zweite Besserungsquote nach AWO-Insolvenz erzielt

Mit großer Freude konnten die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der AWO Wiesbaden, Johanna Domann-Hessenauer und Christa Enders, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von der Insolvenz der AWO betroffen waren, mitteilen, dass nunmehr eine zweite Besserungsquote erzielt werden konnte.

Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten infolge der Insolvenz im November 2020 auf Teile der Jahressonderzahlung verzichten müssen. Bereits im November 2022 hatte der Treuhänder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer Basisquote von 22% und nach Abschluss der Planüberwachungsphase Ende Mai 2023 mit einer ersten Besserungsquote von etwas mehr als 12,5% teilweise befriedigen können. Bereits damals hatte die AWO die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass eine zweite Besserungsquote erzielt werden könne.

Erfolgreiche Verhandlungen führen zu weiteren Auszahlungen

Dieses Ziel ist nun erreicht. Nach mehrjährigen, schwierigen Verhandlungen mit den Versicherungen, im Zusammenspiel mit dem Treuhänder und der Unterstützung der Beraterin der AWO, Frau Dr. Piro, ist es schließlich gelungen, aus Schadenersatzzahlungen eine zweite Besserungsquote in Höhe von 32,55% zu erzielen. Was das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einzelnen „auf Heller und Pfennig“ bedeutet, konnten diese bereits mit einem Blick auf ihr Konto ersehen.

Frau Domann-Hessenauer und Frau Enders betonen, dass sie sehr froh seien, dass damit ein weiteres Kapitel der unseligen Vergangenheit abgeschlossen werden konnte. Und sie zeigten sich auch erleichtert darüber, dass den von der Insolvenz betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – wenn auch über längere Zeit – zumindest ein Anteil von etwas über 67% Ihrer festgestellten Forderung zugeflossen ist.

Ein herzlicher Dank für gelebte Solidarität und Treue

Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden sprachen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die trotz aller mit dem sog. „AWO-Skandal“ verbundenen Schwierigkeiten bei der AWO geblieben sind und ihr weiter die Treue halten, von ganzem Herzen Dank aus. Das sei gelebte Solidarität und mit Ihrer Treue erfüllten sie das Leitbild der Arbeiterwohlfahrt vorbildlich.

Johanna Domann-Hessenauer
Stellvertretende Vorsitzende

Christa Enders
Stellvertretende Vorsitzende


Dieser Erfolg ist ein wichtiges Signal für alle Beschäftigten der AWO Wiesbaden. Er zeigt, dass Beharrlichkeit und eine transparente Aufarbeitung der Vergangenheit Früchte tragen. Wir blicken nun gemeinsam nach vorne, um die soziale Arbeit in unserer Stadt auf diesem stabilen Fundament weiter zu gestalten.

Eine Frau hält ein Plakat vor ihrem Gesicht auf dem das Logo der AWO Wiesbaden zu sehen ist

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